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TeleArzt Hausbesuche von Versorgungsassistentinnen und Nichtärztlichen Praxisassistentinnen

Digitalisierung Ländliche Versorgung Thüringen
Kooperative Versorgungsmodelle und die Nutzung von telemedizinischen Anwendungen sind ein Lösungsansatz, um Patientinnen und Patienten im ländlichen Raum auch zukünftig qualitativ hochwertig und flächendeckend zu versorgen. Der TeleArzt®-Rucksack bietet der ambulanten Hausarztpraxis mobile Unterstützung. Schon jetzt führen speziell geschulte Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis (VERAH) und Nichtärztlichen Praxisassistentinnen (NäPA) telemedizinsch gestützte Hausbesuche durch.
TeleArzt

Hausbesuch telemedizinisch unterstützt
Die Arbeit in einer modernen Hausarztpraxis ist geprägt von Teamarbeit. Routinehausbesuche werden heute durch VERAHs und NäPas im Auftrag der hausärztlichen Praxis durchgeführt. Telemedizinische Anwendungen stellen eine qualitative Aufwertung dar und verbessern maßgeblich die Patientenversorgung. Vor allem chronisch kranke und multimorbide Patientinnen und Patienten können in ihrer häuslichen Umgebung und auf qualitativ hohem Niveau versorgt werden.

Was steckt im TeleArzt-Rucksack?
Der Telemedizin-Rucksack ist ausgestattet mit einem Tablet, Pulsoxymeter, Waage, Blutdruckmessgerät, Spirometer, Blutzuckermessgerät und einem 3-Kanal-EKG. Alle Geräte sind über eine sichere Verbindung an das Praxisverwaltungssystem in der Arztpraxis angebunden. Die gesamte Ausrüstung sowie die Software und Empfangsserver sind zertifizierte Medizinprodukte.

Wie läuft der Hausbesuch ab?
Die Vitalparameter werden von der VERAH oder der NäPa bei den Patientinnen und Patienten zu Hause erhoben und direkt in die Praxis übertragen. Die Ärztin oder der Arzt kann die Daten zeitgleich auswerten. Bei Bedarf kann auch ein direkter Arzt-Patienten-Kontakt über Videotelefonie hergestellt werden. Jegliche therapeutische Entscheidungen liegen weiterhin ausschließlich bei den behandelnde Ärztinnen und Ärzten.

Wie viel kostet der Rucksack?
Die Arztpraxis schließt einen Mietvertrag mit dem Anbieter des TeleArzt®-Rucksacks ab. Pro Quartal fällt hierfür eine Mietpauschale in Höhe von 500 Euro an. Zusätzlich entstehen der Arztpraxis weitere Kosten etwa für Schulungsmaßnahmen der VERAH oder der NäPa und Änderungen der Arztsoftware.

Kooperationspartner
Kassenärztliche Vereinigung Thüringen, Gesetzliche Krankenkassen, Vitaphone GmbH in Mannheim
Der Freistaat Thüringen unterstützt das Projekt TeleArzt® mit Fördermitteln.

Weitere Informationen unter www.kvt.de und www.tele-arzt.com

Das Projekt im Überblick

  • der TeleArzt-Rucksack bietet telemedizinische Unterstützung für Hausarztpraxen
  • Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis und Nichtärztliche Praxisassistentinnen nutzen den TeleArzt-Rucksack für Hausbesuche
  • direkte Kommunikation mit der Arztpraxis, auch per Videokonferenz
  • Projekt zur Sicherstellung medizinischer Versorgung in Thüringen