Ambulante Versorgung in Eigeneinrichtungen Sicherstellung in unterversorgten Regionen

Patientenversorgung in Eigeneinrichtungen
In den zunächst ausschließlich hausärztlich ausgerichteten Eigeneinrichtungen konnten Patientinnen und Patienten versorgt werden, die infolge der Schließung bestehender Arztpraxen andernfalls unversorgt geblieben wären. Mittlerweile werden Eigeneinrichtungen auch in den Fachrichtungen Augenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Orthopädie, Angiologie und Psychiatrie betrieben – flächendeckend im gesamten Bundesland. Im Jahr 2024 wurden in 24 Eigeneinrichtungen insgesamt über 112.000 Patientinnen und Patienten behandelt.
Mehr Flexibilität für Ärztinnen und Ärzte
Sämtliche organisatorische, administrative und betriebswirtschaftliche Aufgaben – einschließlich Qualitätsmanagement, Buchhaltung, Personalmanagement, Praxisaufbau sowie IT-Management – werden vollständig von der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt übernommen. Den Ärztinnen und Ärzten obliegt damit vorrangig die Wahrnehmung ihrer ärztlichen Kernaufgaben sowie die Sicherstellung der medizinischen Versorgung der Patientinnen und Patienten.
Perspektive: Von der Eigeneinrichtung zur eigenen Niederlassung
Teilnehmende Ärztinnen und Ärzte erhalten die Option, die jeweilige Praxis zu übernehmen und als eigene Niederlassung fortzuführen.
Bislang wurden elf Eigeneinrichtungen von zuvor bei der KV Sachsen-Anhalt angestellten Medizinerinnen und Medizinern übernommen.
Das Projekt im Überblick
- Ambulante Versorgung in Eigeneinrichtungen der KV Sachsen-Anhalt
- Hohe Flexibilität bei der Gestaltung der Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte
- Sicherstellung der medizinischen Versorgung in dünn besiedelten oder unterversorgten Regionen
- Derzeit 24 Eigeneinrichtungen im gesamten Bundesland
- Erfolgreiche Abgabe in die eigene Niederlassung bei derzeit 11 Praxen