STATAMED Gemeinsam Brücken bauen und Versorgung verbessern

Der Patient im Fokus der interdisziplinären Behandlung
STATAMED ist vor allem für Patientinnen und Patienten mit unkompliziertem Krankheitsverlauf und ohne hochtechnischen Diagnostikbedarf konzipiert, insbesondere für geriatrische Patientinnen und Patienten mit Pflegebedarf. Diese werden im Rahmen des vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses geförderten Projekts von einem interdisziplinären Versorgungsteam betreut – vor, während und nach der stationären Behandlung. Hausärztinnen und Hausärzte nehmen dabei eine wichtige Rolle ein: Sie sind an der gesamten Behandlungsplanung beteiligt – von der Einweisung über die Festlegung des Behandlungsziels gemeinsam mit der ärztlichen Klinikleitung bis zur Nachsorge nach der stationären Behandlung, begleitet durch „Flying Nurses“ und Patientenlotsen.
Die neue Versorgungsform wird bundesweit zunächst lediglich in sechs Pilotregionen in folgenden Bundesländern angeboten: Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hamburg – in Nordrhein-Westfalen nur im Essener Norden: am Standort des ehemaligen St. Vincenz-Krankenhauses in Essen-Stoppenberg.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der AOK RH/HH und der KVNO.
Das Projekt im Überblick
- Individuelle stationäre Behandlungsplanung für die Patientinnen und Patienten vorab mit der Hausärztin/dem Hausarzt/dem Einweiser
- Interdisziplinäre und sektorenübergreifende Behandlung und Vermeidung von Behandlungsbrüchen
- Fokus auf regelmäßigem fachlichen Austausch mit den leitenden STATAMED-Ärztinnen und Ärzten
- Unterstützung durch Patienten-Lotsen während des klinischen Aufenthalts und durch die mobilen Flying Nurses ggf. bei der Einweisung und im Bedarfsfall bei der Nachbetreuung (wenn gewünscht)