TARGET Transsektorales personalisiertes Versorgungskonzept für Patienten mit seltenen Krebserkrankungen

Ziel
Im Rahmen von TARGET wurde ein Netzwerk zwischen niedergelassenen Fachärzt:innen mit Schwerpunkt Hämatologie/Onkologie und dem Krebszentrum München (CCC München LMU) in der Modellregion Südbayern etabliert, um personalisierte Therapiekonzepte zu erproben. Dabei sollten Patient:innen schnelleren Zugang zu innovativer Diagnostik und Therapie erhalten. Während des Krankheitsverlaufs wurden sie von einem Team von medizinischem Personal aus verschiedenen Fachrichtungen begleitet und aktiv in die Gestaltung ihrer Behandlung einbezogen.
Bestandteile des Projekts
- Onko-Coaches für koordinativ unterstützende Begleitung der Patient:innen im Versorgungsalltag
- Shared Decision Making: Stärkung des Patient:innenbewusstseins durch Vermittlung von Wissen über die eigene Erkrankung und die relevanten Therapiemöglichkeiten
- Psychoonkologische Unterstützung
- Fortlaufender Austausch behandlungsrelevanter Informationen über eine virtuelle Fallakte und App
- Gemeinsame digitale Tumorboards zwischen dem Comprehensive Cancer Center München LMU und niedergelassenen Fachärzt:innen aus dem Netzwerk
Konsortium
Das Projekt lief unter der Konsortialführung des LMU Klinikums. Konsortialpartner waren neben der KV Bayerns, die AOK Bayern, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, die Universität Bremen sowie die Kairos GmbH.
Projektlaufzeit
Das Projekt startete im Januar 2022 und lief bis Ende 2025.
Das Projekt im Überblick
- Für Patient:innen mit seltenen Krebserkrankungen
- Bildung eines Netzwerks zwischen niedergelassenen Fachärzt:innen mit Schwerpunkt Hämatologie/Onkologie und dem Krebszentrum München (CCC München LMU) in der Modellregion Südbayern
- Verbesserung der Kommunikation, Diagnose, Behandlung und Nachsorge von Patient:innen durch die Nutzung der Möglichkeiten der Digitalisierung innerhalb verschiedener Versorgungsebenen
- Einbeziehung der Patient:innen in Therapieentscheidungen